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1965

DJKV und Seka im DJB gegründet.

DKB: Japanische Großmeister in Deutschland.

Vier japanische Top-Instruktoren besuchen auf ihrer Europa-Tournee den zweiten großen Wochenlehrgang des Deutschen Karatebundes e.V. in Bad Godesberg und übernehmen das Training: Taiji Kase, 6. Dan und JKA-Chefausbilder, Hirokazu Kanazawa, 5. Dan, Keino Enoeda, 5. Dan und Chefinstruktor von Großbritannien sowie Hiroshi Shirai, 5. Dan und Cheftrainer in Italien, unterrichten die deutschen Ausbilder und prüfen vier Teilnehmer zum 1. Dan.

DKB: Zweite Meisterschaft

Am 09. April 1965 findet die zweite Deutsche Meisterschaft in der Bad Godesberger Stadthalle statt. Diesmal in Kata Shiai und Kime Shiai (Selbstverteidigungsturnier) Die Schirmherrschaft hatte die japanische Botschaft übernommen. Die 4 japanischen Gastinstruktoren brillieren mit einer Vorführung. Es erfolgen Berichte im Fernsehen und Wochenschauen. Ein Kuriosum am Rande: Da die jap. Instruktoren sowohl als Aktive bei der Karate-Demonstration, als auch als Kampfrichter fungieren, ziehen sie bei ihrer Tätigkeit als Kampfrichter lediglich die blaue Anzugsjacke über den Karate-Gi, um so einen würdigen Eindruck dem Geschehen zu verleihen. Dies wird bei all ihren Auftritten, bis Anfang der 70er Jahre, beibehalten. Ergebnisse Kata-Shiai: 1. Manfred Grichnik (Gladbeck) 2. Peter Schmidt (Uni Göttingen) 3. Siglinde Spazier (Dortmund) Ergebnisse Kime-Shiai: 1. Mannschaft Bad Homburg 2. Mannschaft Braunschweig 3. Mannschaft Bochum (Zwei Partner führen verschiedene Arten der Selbstverteidigung vor. Angriff und Abwehr erfolgen zunächst als schnelle Aktion, darauf nochmals in Zeitlupe. Anmerkung: Selbstverteidigungsturnier von Jürgen Seydel entworfen.) (Jochen Harms) Aus der Schrift des Deutschen Karate-Bundes e.V. anlässlich der Deutschen Karate-Meisterschaften 1965 in Bad Godesberg: Anlässlich unserer 2. Deutschen Karate-Meisterschaften, die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft in Bad Godesberg stattfinden, möchte ich Sie auf das herzlichste begrüßen. Wir veröffentlichen diese Schrift als kleine Orientierung für alle Freunde unseres Kampfsportes und hoffen, dass Ihnen der Inhalt etwas von dem vermittelt, was für uns das Wesen dieser faszinierenden Kampfsportart ausmacht. Seit im Jahre 1961 der Deutsche Karate-Bund eV gegründet wurde, wächst das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Kampfsport immer mehr. Leider versuchen seit einiger Zeit geschäftstüchtige Leiter kommerzieller Judoschulen, dieses Interesse für ihre Zwecke auszunutzen, wobei sie den Sinn und die Zielsetzung des Karate weitgehend entstellen. Der Deutsche Karate-Bund eV betreibt als Amateursportbund Karate seiner hohen körper- und charakterbildenden Werte wegen, und ich hoffe, dass Sie diese Haltung bei unseren Meisterschaften selbst spüren. Ich wünsche Ihnen viel Freude an den Vorführungen. Albrecht Pflüger Präsident des Deutschen Karate-Bundes eV

DJB berichtet über Karatemeisterschaften

Der DJB berichtet weiter über die Entwicklung des Karate, hier die Karatemeisterschaften in Bad Godesberg

Seka: Deutschland nimmt erstmalig an EKU Kongress teil.

20.11.1965 Seka: Erste Teilnahme des Sachbearbeiters für Karate im DJB am Kongress der EKU in Paris

3. Europäischer Karatekongress

Gründung der EKU

Gründung der Sektion Karate im Deutschen Judo Bund

Der seit 1956 im Deutschen Sportbund als Mitgliedsorganisation vertretene Deutsche Judobund (DJB) ist bemüht, die asiatischen Kampfsportarten in Deutschland in seinen Zuständigkeitsbereich einzugliedern. Im Zuge dieser Bestrebungen bildet sich am 11. Dezember 1965 die Sektion Karate im DJB. Acht von vierzig Dojos verlassen den Deutschen Karate-Bund und schließen sich der Sektion Karate im Deutschen Judobund (SeKa DKB) an. Die Gründungsversammlung fand am 11. / 12. Dezember 1965 bei der TG Schweinfurt statt. Rolf Brand ( Sachbearbeiter für Judo-Praktiken im DJB) wurde vom DJB hierzu nach Schweinfurt entsandt um mit verschiedenen Karatevertretern (11 Personen) aus ganz Deutschland dies SeKa zu gründen. Ziel dieser Arbeitstagung war es, die junge Sportart Karate unter den Fittichen des Deutschen Judo Bundes zu organisieren und den Anschluss an das europäische Karate zu finden. Es kam damals zu folgender Arbeitsteilung: * Rolf Brand (Lübeck) war Leiter der Kommission und Verbindungsmann zum DJB * Albrecht Pflüger (Leonberg) war zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit * Helmut Frank (Schweinfurt) organisierte Beschulung und Technik * Karlheinz Schmid (Reichenbach) übernahm das Prüfungswesen * Jürgen Feucht (Stuttgart) betreute die Kampfrichterausbildung Rolf Brand wird zum Karate-Sachbearbeiter gewählt.

Keine Aufnahme in den Deutschen Sportbund

Obwohl dem Deutschen Karatebund e.V. in diesem Jahr die Gemeinnützigkeit zuerkannt wird, bleibt ihm die Aufnahme in den Deutschen Sportbund vorerst verwehrt. Eine Vielzahl kommerzieller Karateschulen und kleiner Verbände bestimmt das Bild des Karate in Deutschland. Als Folge dieser Erscheinung kommt es zur inflationären Vergabe schwarzer Gürtel. Realitätsverzerrende Darstellungen in der Öffentlichkeit schädigen das Image des Karate, das den Beigeschmack des Schläger- und Rowdytums erhält. Dieser Entwicklung setzen die großen und seriösen Karateverbände eine bis dahin beispiellose Aufklärungsarbeit entgegen.

Karate im DJB

März 1965: DJB-Hauptversammlung beschlieft, Karate als neue Disziplin in sein Sportprogramm aufzunehmen.

Gründung des DJKV

Von Karatepionier Karl-Heinz (Ronny) Kiltz, welcher sich zwischenzeitlich dem Wado-Ryu-Stil zugewendet hat, wird 1965 der Deutsch-Japanische-Karateverband (DJKV) gegründet.

Seka: Karate im Sportprogramm des Deutschen Judo Bundes.

März 1965: DJB-Hauptversammlung beschließt, Karate als neue Disziplin in sein Sportprogramm aufzunehmen.

1965



Bilder des Jahres:


zweite dkb meisterschaft


zweite dkb meisterschaft plakat