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Glossar

Wado Kai


Stilrichtung Wadokai Die Stilrichtung Wadokai (Wado-Organisation) im Deutschen Karate Verband (DKV) betreibt das Karate, das Großmeister Teruo Kono (8.Dan Wado-Ryu / 8. Dan Shinto Yoshinryu Jiujitsu Kempo) von seinem Lehrer Hironori Ohtsuka (dem Gründer des Wado-Ryu= Wado-Stils) gelernt hat und nach Europa (u.a. England, Yugoslawien, Ungarn, Schweiz) und vor allem Deutschland brachte.

Teruo Kono berücksichtigte die im Vergleich mit den Japanern andere Herangehensweise der Deutschen beim Lernen und schrieb daher zusammen mit Dr. Elke von Oehsen drei Bücher (Der Weg zum Schwarzgurt, Der Weg des Schwarzgurtes und Karate – Training, Technik, Taktik-), um Details, Übungsformen und Hintergründe transparent zu machen.

Diese Bücher stellen die Standardvarianten im Wadokai dar. Bei der Ausführung wird z.B. auf Verletzungen, Alter, Konstitution usw. eingegangen. Das Prüfungsprogramm mit seinen Festlegungen dient dazu, Vielfalt zu trainieren und nichts zu vergessen, um einer einseitigen Spezialisierung vorzubeugen. Damit Karate lebt, ist es wichtig, ständig neue Impulse als Anreiz zur Vervollkommnung zu geben. Diesen Ansatz haben Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa und Werner Buddrus (enge Schüler von Teruo Kono) im Buch Karate Sanbon Kumite –Training, Wettkampf, Selbstverteidigung- noch einmal anschaulich für Trainer und Übende aufbereitet.

Dieser Karatestil enthält im Standardprogramm Tritte, Schläge, Würfe, Feger, Hebel, Gleichgewichtbrechen und Kontrollieren. Er beinhaltet die drei Distanzen (weit, mittel, kurz) und umfasst Übungen im Stand und am Boden sowie Messerabwehr. Da ein Schwerpunkt auf seitlichen Ausweichbewegungen liegt, wird Kraft gegen Kraft vermieden, um auch körperlich unterlegenen eine Chance zu ermöglichen. Es wird Wert auf Freude am Lernen und am Ausprobieren am Partner gelegt und auf einen offenen, humorvollen und kreativen Umgang miteinander. Dieser Karatestil enthält im Standardprogramm Tritte, Schläge, Würfe, Feger, Hebel, Gleichgewichtbrechen und Kontrollieren. Er beinhaltet die drei Distanzen (weit, mittel, kurz) und umfasst Übungen im Stand und am Boden sowie Messerabwehr. Da ein Schwerpunkt auf seitlichen Ausweichbewegungen liegt, wird Kraft gegen Kraft vermieden, um auch körperlich unterlegenen eine Chance zu ermöglichen. Es wird Wert auf Freude am Lernen und am Ausprobieren am Partner gelegt und auf einen offenen, humorvollen und kreativen Umgang miteinander.

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