Impressum | Startseite  | Besucher: 1111975 

57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
>
  

 

Glossar

Goju-Ryu Karate Do Renmei


Als Begründer des Goju-Ryu Karate gilt Higaonna Kanryo Sensei (1853 -1916). Im Jahre 1874 ging er nach Foochow (China), um von dem Shaolin-Kempomeister Ryu Ryuko (1852-1930) unterrichtet zu werden. Er wurde sein bester Schüler und in ganz Foochow berühmt. Nach 15 Jahren kehrte er nach Okinawa zurück und eröffnete ein Dojo. Seine Kampfkunst wurde ihm zu Ehren “Naha-Te“ genannt und wurde zu eine der Grundlage für Okinawa-Karate. Sein Nachfolger wurde sein bester Schüler Miyagi Chojun Sensei (1888-1953) der sich viele Jahre mit Katatraining beschäftigte und u.a. "Tensho", "Gekisai-Dai-Ich" und "Gekisai-Dai-Ni" entwickelte. Er gab seiner Stilrichtung den Namen “Goju-Ryu“ (hart und sanft) und unterrichtete im Inn- und Ausland. Zudem bediente er sich moderner und wissenschaftlicher Trainingsmethoden. Nach seinem Tod wurde Meitoku Yagi Sensei (1912-2003) sein Nachfolger in Okinawa und für die weitere Verbreitung in Japan sorgte Gogen Yamaguchi Sensei (1909-1989). Er gilt als Begründer des modernen Goju-Ryu. Wurden bislang überwiegend Kata und Kihon geübt, führte Yamaguchi um 1936 das “Jiyu Kumite“, die freie Wettkampfform des Karate, ein. Bei der Gründung 1964 der "All Japan Karate Do Federation", einer Vereinigung der führenden japanischen Karate-Verbände, war er maßgeblich beteiligt. Wegen seiner lautlosen Art sich zu bewegen, wurde ihm der Spitzname „die Katze“ zuteil. Dieser Name ist bezeichnend für die weichen und geschmeidigen Bewegungen Yamaguchis und die Art des Karate, die er vertrat. Charakteristisch für Goju-Ryu sind die Gegensätze GO (hart) und JU (weich). Der richtigen Atmung wird ein hoher Stellenwert beigemessen, da ohne korrekte Spannung und Entspannung des Körpers viele Techniken oberflächlich und wirkungslos bleiben.

Zurück